Geschichte Lehrbuch

Interview mit Prof. Dr. Andreas Wirsching (Herausgeber)

Audio- und Textinterview

Im Vorwort beschreiben Sie die dynamische Ausdifferenzierung des Fachs in den vergangenen Jahren. Versteht sich dieser Band als eine Reaktion auf diese Entwicklung – als ein Orientierungsangebot für Studierende?
Das ehrgeizige Ziel des Buches ist es, die Komplexität und Pluralität der Epoche „Neueste Zeit“ darzustellen, ohne dass Studierende angesichts der Stofffülle kapitulieren. Wie kann dieser Spagat gelingen?
Eingeflochten in den Band sind drei für sich stehende Kapitel zu Epochenbildung, historischer Bildforschung und Russland als Thema der osteuropäischen Geschichte. Welche Funktion haben diese Exkurse innerhalb des Gesamtkonzepts des Lehrbuchs?
Bloße Rezeption und Tatsachengläubigkeit bezeichnen Sie als die größten Feinde der Geschichtswissenschaft. Welche Schlüsselkompetenzen kann „Neueste Zeit“ vermitteln?
Wie geht der Band mit dem Problem um, dass die jüngere und jüngste Vergangenheit gleichsam „laufend“ zum Gegenstand geschichtlicher Betrachtung wird. Welchen Zeitraum deckt hier die „Neueste Zeit“ ab?

Die Fragen stellte Henrik Flor, Literaturtest.

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