Geschichte Lehrbuch

Interview mit Prof. Andreas Ranft (Herausgeber)

Audio- und Textinterview

Der vorliegende Band komplettiert das Oldenbourg Geschichte Lehrbuch (OGL) und wendet die Prinzipien der Reihe auf das Mittelalter an. In welcher Hinsicht haben Sie von den Erfahrungen der „Vorgänger“ profitiert? Und wo sind Sie, im Rahmen des Konzepts, eigene Wege gegangen?
Sie bezeichnen den Band auch als „Elementarbuch“ für das Grundstudium der Geschichte. Was genau bezeichnet dieser Begriff?
Zum Band gehören auch Exkurse zur „Werkbank des Mittelalterforschers“, zu seiner spezifischen Methodik. Besonders anschaulich wird diese bei einem historischen Stadtrundgang in Halle, zu dem Sie Ihre Leser einladen. Inwiefern fußt gerade auch das Handwerk des Mittelalterforschers auf einer besonderen „Schule des Sehens“?
Die Zeiten, in denen man glaubte, das Mittelalter mit Hilfe von Politik-, Rechts- und Verfassungsgeschichte umfassend beschreiben zu können, sind vorbei. Neuere Ansätze wie Alltags- und Geschlechtergeschichte haben den Exotenstatus längst verlassen. Wie sind Sie vorgegangen, um eine insbesondere Studienanfängern zuträgliche Konzentration der Perspektive zu erreichen?
Es gab immer wieder besonders ausgeprägte Formen der Rückbesinnung auf das Mittelalter, etwa in der Romantik. Wie reflektiert der Band den permanenten Wandel in der Wahrnehmung dieser Epoche?
Sie möchten mit Ihrem Band nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Begeisterung für das Mittelalter wecken. Können Sie drei Aspekte mittelalterlicher Geschichte und Kultur nennen, die Sie persönlich besonders faszinieren?

Die Fragen stellte Roland Große Holtforth, Literaturtest.

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